Autor: Madeleine Genzsch

Regionale Resilienz Aachen e.V.

Unserer Ziel ist es die StädteRegion auf Dauer, gemeinsam mit allen beteiligten Akteuren, zu einem l(i)ebenswerten, ökologisch gesunden und wirtschaftlich stabilen Raum zu gestalten. Eine tragende Säule unserer Arbeit ist der KnowHow Transfer von der Wissenschaft in die Zivilgesellschaft.

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Global denken. Lokal handeln. Aber wie?

Akteursgruppen

  • Wissenschaft

  • Ziviles Engagement

  • Zivilgesellschaft

Aufbauend auf den Erkenntnissen des Projekts We@Aachen und der beiden Studien, haben wir im Wintersemester 21/22, das 15teilige Seminar „Global Denken – lokal Handeln. Aber wie?“, am Institut für politische Wissenschaft an der RWTH Aachen, angeboten.

Damit sind wir der großen Nachfrage aus der Studierendenschaft nachgekommen, ein Seminar zu konzipieren, dass die globalen Herausforderungen, wie auch die Sustainable Development Goals (SDGs) auf die kommunale Ebene herunter bricht und praktische, lokale Handlungsfelder aufzeigt.

Im Seminar – das zur Hälfte analog, später Corona-bedingt digital angeboten wurde – haben wir zunächst einen theoretischen Überbau über die Themen Nachhaltigkeit, Klimaschutz, globale Krisen, wie auch Partizipation und aktive Bürgerbeteiligung geschaffen. In Gruppenarbeiten und interaktiven Sessions wurden verschiedene Partizipationsmethoden erarbeitet, das Für und Wider deliberativer Demokratie diskutiert sowie Chancen und Herausforderungen kommunalen Engagements identifiziert. Ziel war es – neben der Vermittlung theoretischer Grundlagen – kommunale NGOs vorzustellen und Best Practises sichtbar zu machen und die Studierenden für aktive Partizipation zu begeistern sowie Selbstwirksamkeit und Gestaltungsmöglichkeiten im kommunalen Transformationsprozess erfahrbar zu machen.

Für We@Aachen ist diese Seminarreihe eine Erfolgsgeschichte, weil in diesem Format das praktische KnowHow aus der Zivilgesellschaft direkt mit lokaler Hochschule Hand in Hand geht und direkt in die Lehre mit einließen konnte. Gleichzeitig konnten Studierende für die verschiedenen Möglichkeiten kommunalen Engagements und aktiver Partizipation begeistert und gewonnen werden.

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Gemeinsam Stadt gestalten!

Akteursgruppen

  • Bildung

  • Verwaltung

  • Wissenschaft

  • Ziviles Engagement

Am 17. November 2021, fand in der Aachener Annahalle der Workshop „Nebeneinander – Miteinander – Zusammen“ statt. Initiiert wurde die Veranstaltung vom Projekt „ACademie“, des Lehrstuhls für Planungstheorie und Stadtentwicklung, der RWTH Aachen.

Hintergrund: Die Aachener Innenstadt stand bereits vor der Pandemie vor großen Herausforderungen. Corona hat Entwicklungen wie die Zunahme des Online Handels, die Veränderungen in Arbeitswelt und Freizeitverhalten oder die Lehrstands- und Wohnraumproblematik, weiter verstärkt. Das Projekt „ACademie“ hat sich zum Ziel gesetzt, neue Nutzungskonzepte für die Aachener Innenstadt zu entwickeln und Wohnen, Arbeiten, Bildung, Nachbarschaft und Kultur in neuen Zusammenhängen zu konzipieren und zu testen.

Ziel des Workshops war es Studierende der Stadtentwicklung, Planungstheorie und Architektur mit Menschen aus Zivilgesellschaft zusammen zu bringen, um Ideen, Wünsche und Bedürfnisse einer nachhaltigen Stadtgestaltung, in ganz konkrete räumliche Ideen und Konzepte zu übersetzen. Die etwa 40 Teilnehmer:innen teilten und diskutierten verschiedene Bedürfnisse und entwickelten anschließend – unterstützt von Studierenden – gemeinsam kreative Modelle für die Aachener Innenstadt. Abschließend wurden die Vorschläge gemeinsam mit Vertreter:innen der ACademie und der Stadt Aachen diskutiert.

Die Veranstaltung ist eine Erfolgsgeschichte für We@Aachen, weil hier ein Format entstanden ist, indem Wissenschaft und ziviles Engagement Hand in Hand den Transformationsprozess gestalten. Das Inhalte und Wünsche der Initiativen mit fachlicher Unterstützung direkt in Planungskonzepte übersetzt wurden, ist neu. Damit verbunden war die Resonanz in den Initiativen sehr positiv, ebenso der Wunsch in 2022 ähnliche Formate durchzuführen um für ganz konkreten Standorten gemeinsam realisierbare Konzepten zu gestalten. Auch die befragten Studierenden waren begeistert, weil sie auf diese Weise ihre theoretischen Kompetenzen direkt mit Praxiserfahrung verbinden konnten.

Der Kontakt zum Lehrstuhl für Planungstheorie und Stadtentwicklung und damit auch zum Projekt „ACademie“, ist während der Erhebungsphase „Akteursgruppe Wissenschaft“ entstanden. Als im Gespräch die Bedarfe und Hemmnisse der einzelnen Akteursgruppen im kommunalen Transformationsprozess erhoben wurde, wurde explizit der Wunsch geäußert ziviles Engagement aktiv in das Projekt mit einzubinden. Daraufhin haben die Verantwortlichen beider Projekte direkt Nägel mit Köpfen gemacht und ziviles Engagement über We@Aachen aktiv in die Formate eingebunden. Die Verantwortlichen beider Projekten betonten darüber hinaus, dass die gegenseitige Unterstützung bestehender Transformationsprojekte von elementarer Bedeutung für einen effektiven kommunalen Transformationsprozess darstellen.

Mehr zum Lehrstuhl für Planungstheorie und Stadtentwicklung und dem Projekt „ACademie“ gibt es hier: www.pt.rwth-aachen.de.

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Kooperations-Workshop „Mit Hand und Fuß für Umwelt- und Klimaschutz

Akteursgruppen

  • Verwaltung

  • Ziviles Engagement

  • Bildungseinrichtungen

Am 28. Oktober 2021, fand von 14:30 bis 18:30 Uhr, der Workshop „Mit Hand und Fuß für Umwelt- und Klimaschutz – BNE2030 in der Praxis“, in den Räumlichkeiten der Stadtverwaltung Aachen statt. Organisiert wurde die Kooperationsveranstaltung vom Bildungsteam im Fachbereich Klima und Umwelt und der Initiative „Nachhaltigkeitscafé Aachen“. Die beiden Organisatorinnen hatten sich auf der Zukunftswerkstatt „Ziviles Engagement trifft Verwaltung“ im Juni kennen gelernt und im Anschluss gemeinsam Pläne geschmiedet, wie man Menschen dazu befähigen, motivieren und begeistern kann, im kommunalen Transformationsprozess nachhaltige Entwicklung tatkräftig mitzugestalten.

Als Referent war Stefan Rostock, Teamleiter Bildung für nachhaltige Entwicklung bei Germanwatch e.V. und NRW-Fachpromotor Klima und Entwicklung, eingeladen. Gemeinsam mit seiner Kollegin führte er in das Konzept des Handabdrucks ein und stellten vielfältige Möglichkeiten, Best Practise Beispiele, sowie eine Reihe methodischer Bildungseinheiten vor. Die Teilnehmer:innen gewannen darüber hinaus einen Einblick in die Herausforderungen unserer Zeit sowie in das UNESCO-Programm BNE2030. Vorgestellt wurde auch das bekannte Konzept des „ökologischen Fußabdrucks“, Methoden und Maßnahmen zur Reduzierung aufgezeigt, aber auch die Begrenztheit dieses Konzepts diskutiert. Handabdruck-Aktionen ergänzen an dieser Stelle, da sie langfristig und nachhaltig Rahmenbedingungen so verändern, dass Nachhaltigkeit leichter und zum Standard wird. Egal ob in Schule, Beruf, Verein, Handabdruck-Aktionen sind in sämtlichen Lebensbereich umsetzbar.

20 Teilnehmer:innen beteiligten sich an dem Workshop. Etwa die Hälfte waren Vertreter:innen verschiedener kommunaler Bildungseinheiten aller Alterstufen (z.B. Kitas, Schulen der Sekundarstufen 1 und 2, Erwachsenenbildung), die andere Hälfte waren Engagierte aus zivilgesellschaftlichen Initiativen. Durch diesen Mix wurden auch in den Pausen spannende Gespräche geführt, die den Teilnehmer:innen zusätzliche Perspektivwechsel ermöglichten. Auch wurden rege Kontakte für zukünftige, gemeinsame Aktivitäten ausgetauscht.

Nach erfolgreicher Realisierung kündigte das co-kreative Orga-Team an, im kommenden Jahr weitere Veranstaltungen in Kooperation anzubieten.

Was kannst Du tun, um Deinen Handabdruck zu vergrößern? Auf der Seite von Germanwatch findest Du viele inspirierende Tipps: https://germanwatch.org/de/17122

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Circular Cities Declaration

Akteursgruppen

  • Politik

  • Verwaltung

  • Wirtschaft

  • Wissenschaft

  • Ziviles Engagement

Am 27. Oktober 2021 unterzeichnete unsere Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, im Rahmen eines Festaktes, die „Circular Cities Declaration“. Aachen ist damit – nach Freiburg – die zweite Stadt im Bundesgebiet, die sich mit ihrer Unterschrift dazu bekennt und verpflichtet, die zirkuläre Wirtschaft kommunal voran zu treiben.

Zuvor hatte der Stadtrat beschlossen, dass sich Aachen an der Initiative beteiligt. Auch wurde die Verwaltung beauftragt, die Politik sowie interessierte Bürger:innen, an der weiteren Entwicklung auf dem Weg in die kommunale Kreislaufwirtschaft, einzubinden. Durch das Projekt erhofft sich Aachen auch eine Vernetzung mit anderen Kommunen, um von Best Practise zu lernen und neue Ideen und Impulse für eine erfolgreiche lokale Umsetzung zu gewinnen.

Der Festakt fand im ehrwürdigen Krönungssaal des Aachener Rathauses statt. Zusätzlich zur positiven Entwicklung dieses wichtigen inhaltlichen Schwerpunkts, „punktete“ die Aachener Nachhaltigkeits- und Klimaschutzbewegung gleich mehrfach:

Ursprünglich wurde das Projekt „Circular Cities Declaration“ von einer Vertreterin einer lokalen Nachhaltigkeitsinitiative als Vorschlag eingebracht. Die Veranstaltung fand dann als Multi-Akteurs-Veranstaltung statt, in der sich etwa 120 Vertreter:innen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und zivilem Engagement ganz selbstverständlich auf Augenhöhe begegneten. Die Initiativen waren darüber hinaus eingeladen, Ausstellungsflächen mit Infomaterial zu bespielen, um ihr Engagement vorzustellen und in den Pausen Vernetzung und Austausch voran zu treiben.

Die Organisator:innen der Veranstaltung gingen direkt nachhaltig mit gutem Beispiel voran: Erstmals wurde auf einer öffentlichen Tagung der Stadt ein vollständig veganes Buffet angeboten. Darüber hinaus wurde Foodsharing Aachen eingebunden, um übrige Leckereien über das Netzwerk zu verteilen.

Für We@Aachen ist diese Veranstaltung eine Erfolgsgeschichte, weil wir durch die guten Verbindungen, die sich durch die Projektkooperation und die Zukunftswerkstätte entwickelt haben, im Vorfeld der Veranstaltung proaktiv als Schnittstelle ins zivilgesellschaftliche Engagement eingebunden wurden. Auch wurden wir eingeladen unser Projekt und den aktuellen Stand der Ergebnisse vor Ort auf einer großen Ausstellung zu präsentieren. Im Grußwort der Oberbürgermeisterin sowie beim Vortrag der Klimaschutzbeauftragten, Dr. Maria Vankann, wurden darüber hinaus das Projekt We@Aachen benannt sowie einige signifikante Ergebnisse aus unserer Arbeit vorgestellt.

Das sich im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung der Stadt alle relevanten Akteursgruppen völlig selbstverständlich auf Augenhöhe und als gleichwertige Partner im Transformationsprozess begegneten ist neu und eine sehr positive Entwicklung hinsichtlich einer co-kreativen Transformationsgestaltung in unserer Stadt. Die Veranstaltung traf bei den Beteiligten auf sehr positive Resonanz, damit verbunden bin ich zuversichtlich, dass wir zukünftig weitere öffentliche Veranstaltungen der Stadt mit einem ähnlichen Akteurssetting erwarten dürfen.

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Leipziger Resilienz-Tage

Akteursgruppen

  • Wissenschaft

  • Ziviles Engegement

Vom 21. bis 22. Oktober 2021 fanden die „1. Leipziger Resilienz-Tage“ als Online Kongress statt. Organisiert wurde die zweitägige Veranstaltung von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftsingenieurwesen, der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HWTK) Leipzig.

Im Zentrum des ersten Programmtages stand die Stärkung der Stadt- und Quartiersstrukturen hinsichtlich einer Entwicklung hin zu resilienten Städten und Gemeinden. Es sprachen Vertreter:innen verschiedener Hochschulen, über ihre Forschungsarbeit und lokale Projekte, u. A. des Wuppertal Instituts, der Universität Bonn, des Helmholtz Zentrums für Umweltforschung Leipzig (UFZ) und der TU Dortmund. Madeleine Genzsch stellte in Ihrem Vortrag das Projekt We@Aachen als konkretes, kommunales Transformationsprojekt vor. Anschließend waren die Teilnehmer:innen dazu eingeladen Fragen zu stellen und Ergebnisse und Erkenntnisse mit der Vortragenden zu diskutieren. Am zweiten Programmtag lag der Fokus auf der Rolle der Hochschulen im Transformationsprozess.

Für We@Aachen ist die Einladung zu dieser Vortragsveranstaltung eine Erfolgsgeschichte, weil wir unser Wirken und unsere bisherigen Erkenntnisse nun das erste Mal einem interessierten, überregionalen Fachpublikum vorstellen konnten. Damit verbunden konnten wir sowohl Sichtbarkeit für unser Projekt, als auch für die außergewöhnlich breit aufgestellte Aachener Nachhaltigkeits- und Klimaschutzbewegung generieren und dafür begeistern, welche Transformationskraft eine breite zivilgesellschaftliche Bewegung kommunal entfalten kann. Darüber hinaus haben wir die Gelegenheit genutzt unsere Zielsetzung und Methodik mit einem breiten Fachpublikum zu diskutieren und neue Impulse für den weiteren Verlauf des Projektes zu gewinnen.

Mehr Informationen und das Programm der Veranstaltung → https://fww.htwk-leipzig.de/no_cache/fakultaet/aktuelles-und-termine/nachr-veranst-details/nachrichtenuebersicht/einzelansicht/artikel/4352/

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Symposium „Nachhaltige Landwirtschaft & Ernährungskultur“

Akteursgruppen

  • Wissenschaft

  • Politik

  • Verwaltung

  • Wirtschaft

  • Ziviles Engagement

Am 7. Oktober 2021 organisierte der Verein Regionale Resilienz Aachen e.V. das Symposium „Aachener Strategien für eine faire, umwelt- und klimafreundliche Landwirtschaft und Ernährungskultur“, in Kooperation mit anderen NGOs und der Stadt Aachen. Die Veranstaltung im Rahmen der Kampagne „Mein Teller entscheidet“ hatte sich zum Ziel gesetzt, alle relevanten Akteursgruppen, aus Landwirtschaft, Gastronomie, Einzelhandel, Wissenschaft und Bildungsinstitutionen sowie Politik und Verwaltung zusammen zu bringen, um gemeinsam zu beleuchten, wie man Ernährung und Landwirtschaft in der Region im Sinne der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) zukunftsfähig gestalten kann. In seinem Vortrag sprach Felix zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Biospitzenverbands, Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft, über den Weg in ein „zukunftsfähiges Landwirtschafts- und Ernährungssystem“, zeigte beeindruckende Fakten und inspirierende Erfolgsgeschichten aus anderen europäischen Kommunen. Anschließend stellte Christian Hiß (Regionalwert AG) sein erfolgreiches Konzept regionaler Wertschöpfungsketten und innovativer Ansätze Gemeinwohl-orientierter Bilanzierung vor. In verschiedenen Workshops konnten die etwa 50 Teilnehmer:innen die politische, wirtschaftliche und wissenschaftliche Dimension der komplexen Fragestellungen beleuchten.

Die überzeugenden Fakten und wertvollen Impulse des Symposiums veranlasste Vertreter:innen der StädteRegion Aachen und der Stadt Aachen, bis zum Beginn des kommenden Jahres eine Task-Force zu gründen. In dieser sollen Vertreter:innen der unterschiedlichen Akteursgruppen, aus Landwirtschaft, Politik und Verwaltung, Gastronomie und Einzelhandel, wie auch Gesellschaft und Wissenschaft, auf Grundlage der im Symposium diskutierten Visionen und Bedarfe, Probleme und Hemmnisse, gemeinsam eine kommunale Strategie zur Förderung und Beschleunigung des landwirtschaftlichen und ernährungspolitischen Transformationsprozesses in der Region entwickeln. Im Gespräch ist darüber hinaus der Aufbau eines regionalen Food Hubs, um die regionale Wertschöpfung zu sichern und eine Grundlage für eine resiliente Landwirtschaft und Lebensmittelversorgung zu realisieren.

Für We@Aachen ist diese Entwicklung eine Erfolgsgeschichte, weil sich der Kontakt zu den relevanten Akteur:innen – insbesondere aus Verwaltung und Politik – in weiten Teilen über das Projekt und die Zukunftswerkstätte (insbesondere ZW 2) entwickelt und gefestigt hat. So konnte sich bereits im Vorlauf zu einzelnen relevanten Akteur:innen eine gute Beziehung entwickeln, die auf Professionalität, Verlässlichkeit und Vertrauen basiert. Darüber hinaus wurde im Rahmen dieses Projektes direkt eine wichtige Erkenntnis aus der Studie umgesetzt, die insbesondere in der zweiten Zukunftswerkstatt von Akteur:innen aus Politik und Zivilgesellschaft diskutiert und verfestigt wurde: Die Relevanz und Wirksamkeit alle politischen Fraktionen von Beginn an, gleichwertig in Prozesse mit einzubeziehen. Auf diese Weise fällt es im weiteren Verlauf auch Akteur:innen der Verwaltung leichter, mit politischer Unterstützung, ihre Rolle als Exekutive im Transformationsprozess erfolgreich auszuführen. Auch die geplante Umsetzung der angekündigten Task Force ist eine tolle Erfolgsgeschichte im Hinblick unserer Vision Zukunftsgestaltung als co-kreativen Prozess zu verstehen, den alle relevanten Akteursgruppen (inkl. NGOs) als gleichwertige Partner im Transformationsprozess gestalten und auf diese Weise gemeinsam in die konkrete Realisierung entwickeln.

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Start der Erhebungsphase 3: „Lokale Wissenschaft“

Nach dem erfolgreichen Abschluss der 2. Erhebungsphase, starten wir zum 13. September 2021 in Phase 3. Bis zum 15. Oktober werden umfassende Interviews mit Vertreter:innen der lokalen Hochschulen – also RWTH, FH Aachen und KatHo Aachen – durchgeführt. Um ein möglichst breites Bild zu haben führen wir die anonymen Befragungen mit allen wichtigen Akteursgruppen innerhalb der Wissenschaft durch: Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen, Studierende wie auch mit Verwaltungsleitungen bzw. Verwaltungsmitarbeiter:innen. In den anonymen Interviews geht es im Schwerpunkt um die Rolle der Hochschulen im kommunalen sozio-ökologischen Transformationsprozess, interne Bedarfe und Hemmnisse auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft sowie um Bedarfe und Hemmnisse in Bezug auf das Zusammenwirken mit den anderen relevanten Akteursgruppen (Stadtverwaltung, lokale Politik, lokale Wirtschaft/Unternehmen und Zivilgesellschaft bzw. zivilgesellschaftliches Engagement). Die Ergebnisse aus dieser Befragung fließen in die Zukunftswerkstatt „Öcher Zoukonf – Ziviles Engagement trifft Wissenschaft“ am 30. Oktober 2021 ein. Mehr zur Veranstaltung finden Sie hier:

Nachhaltigkeit in Aachen – Fortschrittlich oder zum Gruseln?

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Start der Erhebungsphase 2: „Kommunale Politik“

Nach dem erfolgreichen Abschluss der ersten Erhebungsphase, starten wir zum 28. Juni 2021 in Phase 2. Bis zum 30. Juli werden umfassende Interviews mit rund 20 Vertreter:innen der lokalen Politik durchgeführt. Um ein möglichst breites Bild abbilden zu können, wurden alle im Stadtrat vertretenen Parteien eingeladen an der anonymen Befragung teilzunehmen. Gegenstand der Interviews sind im Schwerpunkt:

  • Die Rolle der Politik im kommunalen sozio-ökologischen Transformationsprozess.
  • Interne Bedarfe und Hemmnisse.
  • Bedarfe und Hemmnisse in Bezug auf das Zusammenwirken mit den anderen relevanten Akteursgruppen (Stadtverwaltung, lokale Wissenschaft/Hochschulen, lokale Wirtschaft/Unternehmen und Zivilgesellschaft bzw. zivilgesellschaftliches Engagement).

Die Ergebnisse aus dieser Befragung fließen u.A. in die Zukunftswerkstatt „Öcher Zoukonf – Ziviles Engagement trifft Politik“ am 21. August 2021 ein. Mehr zur Veranstaltung finden Sie hier:

Politisches Get-together: „Öcher Zoukonf“

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We@Aachen
gemeinsam. nachhaltig. Zukunft gestalten!

www.we-at-aachen.de | info@we-at-aachen.de

Projektträger: Eine Welt Forum Aachen e.V.
An der Schanz 1, 52064 Aachen
www.1wf.de | 1wf@1wf.de

Projektpartner: Regionale Resilienz Aachen e.V.
www.resilienz-aachen.de | info@resilienz-aachen.de


Kooperationspartner

Bildungspartner